Ein „gesunder“ Umgang mit Social Media macht nicht krank.

In letzter Zeit sind wir mehrfach darauf angesprochen worden, ob der Umgang mit den sozialen Netzwerken negative Langzeitfolgen gerade für Jugendliche nach sich ziehen kann.

Zunächst einmal lässt sich aus unserer Sicht sagen, dass ein „gesunder“ Umgang mit Facebook und Co. sicherlich keine Langzeitschäden für unsere Kinder bedeutet. Die Kinder in der heutigen Zeit wachsen mit diesen Medien auf und man kommt auch als Eltern nicht darum herum, sich damit zu beschäftigen. Heutige Kinderzimmer sind oft ausgestattet mit Fernseher, Spielekonsole, Computer oder Laptop. Fast jeder Jugendliche besitzt sein eigenes Handy oder Smartphone mit Internetzugang. Wie oft und lange sich Kinder bzw. Jugendliche mit diesen Medien beschäftigen, liegt oft auch an den Alternativen, die ihnen geboten werden. Sich mit Freunden beim Sport treffen, mit Kumpels verabreden oder mit der Freundin shoppen gehen – dies sind Dinge, die nicht zu kurz kommen dürfen.

Wie wir immer betonen, ist es sehr wichtig, mit den Kindern den richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken zu üben bzw. immer wieder darüber zu sprechen, was geht und was nicht. Hier liegt die Verantwortung klar bei den Eltern, aber auch die Lehrer in den Schulen sind hier gefordert. Kinder und Jugendliche müssen ganz klar über die Gefahren, die im Netz unumstritten lauern, aufgeklärt werden. Nur so ist ein sicherer Umgang mit den sozialen Netzwerken gewährleistet.

Sicher gibt es auch Studien darüber, die aufzeigen, dass der Konsum von Facebook und Co. negative Auswirkungen auf Jugendliche haben kann. Dieses trifft aber fast ausschließlich auf Teenager zu, die sich mit nichts anderem mehr beschäftigen als mit Internet-Computerspiele oder das Aufrufen von Online-Netzwerken. Diese Abhängigkeit, die dann entstehen kann, führt zwangsläufig zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Depressionen und manchmal auch zu aggressiven Tendenzen.

Um hier vorzubeugen, sind vor allem die Eltern gefragt. Sie sollten den Kindern, wie in allen anderen Dingen im Leben, ein Vorbild sein. Denn wie heißt es so schön: „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.“ Kinder lernen von Ihren Eltern!

Ganz wichtig dabei ist die Kommunikation mit den eigenen Kindern. Zuhören, miteinander reden, Kompromisse finden – all das sind Dinge, die wichtig sind. Auch und gerade im Umgang mit Social Media. Denn fernhalten können wir die Teenager von diesen Medien nicht, aber wir können Ihnen dabei helfen, einen verantwortungsvollen Umgang damit zu lernen.

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