Ihre Website bekommt Besucher, aber keine Anfragen?
Sieben Stellen, an denen potenzielle Kunden verloren gehen
Die Website sieht gut aus. Die Leistungen sind beschrieben. Ein Kontaktformular gibt es ebenfalls. Trotzdem klingelt das Telefon nur selten und über die Website kommen kaum qualifizierte Anfragen.
Viele Unternehmen suchen den Fehler dann an der falschen Stelle. Sie vermuten, dass das Design nicht modern genug ist, dass ein neues Kontaktformular benötigt wird oder dass sie noch mehr Inhalte veröffentlichen müssen.
Oft liegt das eigentliche Problem jedoch nicht in einem einzelnen Element. Entscheidend ist der gesamte Weg, den ein potenzieller Kunde zurücklegt:
Er sucht nach einer Lösung, entdeckt das Unternehmen, besucht die Website, verschafft sich einen ersten Eindruck und entscheidet anschließend, ob er Kontakt aufnimmt.
An jeder dieser Stellen können Interessenten verloren gehen.
1. Ihre Website wird nur über den Firmennamen gefunden
Eine Website kann technisch einwandfrei funktionieren und trotzdem kaum neue Kunden erreichen.
Das passiert häufig, wenn sie hauptsächlich bei der Suche nach dem eigenen Firmennamen erscheint. Bestehende Kunden und Personen, die das Unternehmen bereits kennen, finden die Seite dann problemlos. Neue Interessenten suchen jedoch anders.
Sie geben beispielsweise ein:
- eine konkrete Dienstleistung
- ein Problem, das gelöst werden soll
- eine Leistung in Verbindung mit einem Ort
- eine Frage aus ihrem beruflichen Alltag
- einen Anbieter für eine bestimmte Branche
Werden für diese Suchanfragen keine passenden Seiten angeboten, bleibt das Unternehmen für neue Kunden weitgehend unsichtbar.
Suchmaschinenoptimierung beginnt deshalb nicht mit möglichst vielen Keywords. Zuerst muss geklärt werden, wonach potenzielle Kunden tatsächlich suchen und welche Informationen sie benötigen.
2. Das Suchergebnis weckt kein Interesse
Eine gute Platzierung bei Google allein reicht nicht aus.
Zwischen dem Erscheinen in den Suchergebnissen und dem Besuch der Website liegt eine weitere Entscheidung: Der Nutzer muss auf das Ergebnis klicken.
Dabei spielen vor allem der Seitentitel und die kurze Beschreibung eine wichtige Rolle. Aussagen wie „Willkommen auf unserer Website“ oder „Ihr kompetenter Partner“ erklären nicht, warum gerade dieses Ergebnis relevant ist.
Ein gutes Suchergebnis macht deutlich:
- welche Leistung angeboten wird
- für wen die Leistung gedacht ist
- in welcher Region das Unternehmen tätig ist
- welchen konkreten Nutzen der Besucher erwarten kann
Der erste Eindruck entsteht somit häufig bereits, bevor jemand die Website geöffnet hat.
3. Die Startseite beantwortet die wichtigste Frage nicht
Besucher möchten innerhalb weniger Sekunden erkennen, ob sie auf der richtigen Website gelandet sind.
Dafür müssen drei Fragen möglichst schnell beantwortet werden:
Was bietet das Unternehmen an?
Für wen ist das Angebot gedacht?
Welches Problem wird damit gelöst?
Viele Startseiten beginnen stattdessen mit allgemeinen Aussagen über Qualität, Leidenschaft, Tradition oder individuelle Lösungen. Diese Werte können wichtig sein. Sie helfen einem neuen Besucher aber nur begrenzt bei der Orientierung.
Ein einfacher Test schafft Klarheit: Zeigen Sie Ihre Startseite einer Person, die Ihr Unternehmen nicht kennt. Kann sie nach fünf Sekunden erklären, was Sie anbieten?
Bleibt die Antwort unklar, sollte nicht zuerst das Design, sondern die inhaltliche Gewichtung überprüft werden.
4. Besucher finden die passende Leistung nicht
Viele Unternehmenswebsites sind über Jahre gewachsen.
Neue Leistungen wurden ergänzt, alte Seiten blieben bestehen und zusätzliche Menüpunkte kamen hinzu. Dadurch entstehen Strukturen, die intern noch verständlich wirken, für Außenstehende aber schwer zu durchschauen sind.
Potenzielle Kunden kennen Ihre internen Abteilungen, Produktbezeichnungen und Fachbegriffe nicht unbedingt. Sie suchen aus ihrer eigenen Perspektive nach einer Lösung.
Eine klare Website führt deshalb schnell zu den wichtigsten Themen. Zentrale Leistungen sollten mit wenigen Klicks erreichbar und verständlich voneinander abgegrenzt sein.
Für jede wichtige Leistung ist eine eigene Seite sinnvoll. Diese sollte nicht nur aus wenigen allgemeinen Sätzen bestehen, sondern konkrete Fragen beantworten:
- Was genau wird angeboten?
- Für wen eignet sich die Leistung?
- Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
- Welche Ergebnisse sind möglich?
- In welcher Region wird die Leistung erbracht?
- Wer ist der richtige Ansprechpartner?
Je konkreter die Antworten ausfallen, desto leichter können Besucher, Suchmaschinen und KI-Systeme die Leistung einordnen.
5. Die mobile Website ist lediglich eine kleinere Desktopseite
Ein großer Teil der Websitebesuche erfolgt über Smartphones. Trotzdem werden viele Seiten noch immer hauptsächlich am großen Bildschirm geplant.
Auf dem Smartphone zeigen sich dann typische Schwächen:
- Schaltflächen sind zu klein
- Texte sind schwer lesbar
- Tabellen ragen über den Bildschirm hinaus
- Formulare bestehen aus zu vielen Feldern
- Telefonnummern sind nicht direkt anklickbar
- Inhalte laden zu langsam
- wichtige Kontaktmöglichkeiten erscheinen erst weit unten
Responsive Webdesign bedeutet nicht, eine Desktopseite lediglich zu verkleinern. Inhalte, Navigation und Kontaktwege müssen konsequent für kleinere Bildschirme geplant werden.
Ein realistischer Test sollte deshalb nicht nur auf dem neuesten Smartphone erfolgen. Entscheidend ist, ob die Website auch auf einem durchschnittlichen Gerät und mit einer normalen mobilen Verbindung zuverlässig funktioniert.
6. Es fehlen Vertrauen und konkrete Belege
Bevor ein Interessent Kontakt aufnimmt, möchte er das Risiko seiner Entscheidung einschätzen.
Allgemeine Aussagen wie „höchste Qualität“ oder „langjährige Erfahrung“ reichen dafür häufig nicht aus. Vertrauen entsteht durch nachvollziehbare Informationen.
Dazu gehören beispielsweise:
- konkrete Referenzen
- verständliche Fallbeispiele
- erkennbare Ansprechpartner
- echte Kundenbewertungen
- aussagekräftige Fotos
- Zertifikate oder Qualifikationen
- Einblicke in den Ablauf einer Zusammenarbeit
- klare Angaben zu Standort und Einzugsgebiet
Besonders bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen ist es hilfreich, Unsicherheiten bereits auf der Website aufzugreifen.
Was passiert nach der Anfrage? Wer meldet sich? Ist das erste Gespräch unverbindlich? Welche Informationen werden benötigt?
Je weniger offene Fragen bleiben, desto leichter fällt der nächste Schritt.
7. Die Kontaktaufnahme ist unnötig kompliziert
Manche Websites investieren viel Aufwand in Sichtbarkeit und Inhalte, erschweren aber ausgerechnet den letzten Schritt.
Ein Kontaktformular mit zahlreichen Pflichtfeldern wirkt schnell wie ein Fragebogen. Versteckte Telefonnummern, anonyme E-Mail-Adressen oder unklare Zuständigkeiten schaffen zusätzliche Hürden.
Die Kontaktaufnahme sollte zur jeweiligen Situation passen.
Ein Interessent, der lediglich eine erste Frage hat, möchte möglicherweise direkt anrufen. Ein anderer möchte zunächst eine kurze Nachricht senden. Bei komplexeren Anfragen kann ein ausführlicheres Formular sinnvoll sein.
Wichtig ist, mehrere einfache Wege anzubieten:
- eine gut sichtbare Telefonnummer
- eine direkte E-Mail-Adresse
- ein übersichtliches Kontaktformular
- einen konkreten Ansprechpartner
- einen klar formulierten nächsten Schritt
Auch die Bezeichnung der Schaltfläche spielt eine Rolle. „Absenden“ ist technisch korrekt, vermittelt aber keinen Nutzen. „Erstgespräch anfragen“ oder „Website prüfen lassen“ beschreibt deutlich besser, was nach dem Klick passiert.
Nicht jede Website braucht sofort einen Relaunch
Wenn eine Website zu wenige Anfragen erzeugt, wird häufig direkt über einen vollständigen Neubau gesprochen.
Das ist nicht immer notwendig.
Manchmal reichen gezielte Verbesserungen an Texten, Navigation, Leistungsseiten oder Kontaktmöglichkeiten aus. Auch technische Probleme können häufig behoben werden, ohne die gesamte Website neu zu entwickeln.
Ein Relaunch wird vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere grundlegende Probleme zusammenkommen:
- Die Website ist technisch überholt.
- Die mobile Bedienung funktioniert nicht zuverlässig.
- Die Struktur ist nicht mehr nachvollziehbar.
- Leistungen und Zielgruppen haben sich deutlich verändert.
- Inhalte lassen sich nur schwer pflegen.
- Sichtbarkeit und Anfragen können nicht ausgewertet werden.
Vor einer Entscheidung sollte deshalb zuerst analysiert werden, an welchen Stellen Besucher tatsächlich verloren gehen.
Ohne Auswertung bleibt vieles Vermutung
Viele Unternehmen wissen, wie viele Besucher ihre Website ungefähr erreicht. Sie wissen jedoch nicht, welche Seiten besonders häufig aufgerufen werden, über welche Suchanfragen Nutzer kommen oder an welcher Stelle sie die Website verlassen.
Eine sinnvolle Auswertung betrachtet unter anderem:
- die wichtigsten Einstiegsseiten
- die Herkunft der Besucher
- häufig verwendete Suchbegriffe
- Kontaktaufnahmen und Klicks
- besonders erfolgreiche Leistungsseiten
- Unterschiede zwischen mobilen Geräten und Desktopcomputern
Erst diese Daten zeigen, ob das Problem bei der Sichtbarkeit, der Nutzerführung oder der Kontaktaufnahme liegt.
Ohne Auswertung besteht die Gefahr, viel Zeit in Maßnahmen zu investieren, die am eigentlichen Problem vorbeigehen.
Eine erfolgreiche Website braucht mehr als gutes Design
Eine Website ist nicht automatisch erfolgreich, nur weil sie modern aussieht.
Sie muss gefunden werden, das Angebot verständlich erklären, Orientierung schaffen, Vertrauen aufbauen und einen einfachen nächsten Schritt anbieten.
Diese Aufgaben gehören zusammen. Eine gute Google-Platzierung bringt wenig, wenn Besucher das Angebot nicht verstehen. Eine überzeugende Startseite hilft nicht, wenn sie niemand findet. Und selbst gute Inhalte erzeugen keine Anfragen, wenn der Kontakt unnötig kompliziert ist.
Deshalb betrachten wir bei STEILSTARTER nicht nur das Design oder einzelne Rankings. Wir prüfen den gesamten Weg vom ersten Suchbegriff bis zur Kontaktaufnahme.
Erzeugt Ihre Website die Anfragen, die Sie erwarten?
Wir analysieren Ihre Website aus Sicht Ihrer potenziellen Kunden. Dabei prüfen wir unter anderem Sichtbarkeit, Inhalte, Seitenstruktur, mobile Bedienbarkeit und Kontaktwege.
Sie erhalten eine verständliche Einschätzung, an welchen Stellen Besucher verloren gehen und welche Verbesserungen tatsächlich sinnvoll sind.
Lassen Sie Ihre Website von STEILSTARTER prüfen.
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